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Institut für
Entwicklungs- und Agrarökonomik

Workshop in Hue, Vietnam

Die DFG Forschergruppe 756 „Impact of shocks on the vulnerability to poverty: consequences for development of emerging Southeast Asian economies“, der Leibniz Universität Hannover und drei anderer deutscher Universitäten, veranstaltete vom 22. bis 26. Februar 2009 in Hue, der ehemaligen Kaiserstadt von Vietnam, ihren ersten Ergebnisworkshop.  Die mit einem Gesamtvolumen von 1,1 Mio Euro von der DFG geförderte Forschergruppe besteht aus acht deutschen Professoren und 12 Doktoranden aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaftswissenschaften. Das Projekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Risiken und Schocks auf die Lebenssituation von armen Haushalten in sechs ländlich geprägten Provinzen in Thailand und Vietnam. 
Ziel des Workshops war es, den Stand der Forschungsarbeiten nach gut 2 Jahren  Projektlaufzeit zu dokumentieren und zusammen mit nationalen und internationalen Wissenschaftlern und Experten aus dem Bereich der Entwicklungsökonomik zu bewerten. Das Programm bestand aus thematisch gegliederten Plenarvorträgen und formalen Diskussionsbeiträgen externer Experten sowie ausführlichen Plenardiskussionen. Darüber hinaus fand am ersten Workshoptag eine Exkursion in ausgewählte Untersuchungsgebiete des Projektes statt.
Unter den etwa 70 Teilnehmern waren neben den beteiligten Wissenschaftlern der deutschen Universitäten (6 Professoren der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie Prof. Schätzl und Prof. Revilla Diez vom Institut für Wirtschafts- und Kulturgeografie) , auch Vertreter internationaler Organisationen, wie etwa der Weltbank, dem Fulbright Programm der Harvard Universität und dem International Rice Research Institut (IRRI), Wissenschaftler vietnamesischer und thailändischer Universitäten und Forschungseinrichtungen,  auch Repräsentanten und Gutachter der DFG sowie ein Vertreter der deutschen Botschaft in Hanoi. Darüber hinaus unterstreicht  die Teilnahme hochrangiger Vertreter politischer Entscheidungsgremien  aus Vietnam die entwicklungspolitische Relevanz der Forschergruppe. 
Die im Rahmen des Workshops vorgestellten wissenschaftlichen Ergebnisse haben verdeutlicht, dass die vom Projekt in über 4000 Haushalten im Rahmen einer Panelbefragung 2007 und 2008 erhobenen Daten eine einzigartige Grundlage für politikrelevante Analysen bilden. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden weltweiten Wirtschaftskrise lassen sich dabei insbesondere Aussagen zu Fragen der Landwirtschaft, dem Kredit- und Bankwesen, der Migration und der Regionalentwicklung erarbeiten.

Weitere Informationen sind unter www.vulnerability-asia.uni-hannover.de verfügbar.

23. März 2009

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Heinrichs, Letzte Änderung: 02.03.2009
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